Breakpoints sind die „Sollbruchstellen“ einer anpassungsfähigen Website im Responsive Webdesign. Sie markieren genaue Pixelwerte, an denen sich das Layout verändert und zum Beispiel einzelne Seitenelemente an eine andere Position springen. Was auf einem großen Desktop-Bildschirm in zwei oder drei Spalten angeordnet wird, muss für kleinere Bildschirme meist in einer Spalte zusammengefasst werden. Die Breakpoints legen zum Beispiel fest, dass ein Seitenelement unter den Haupttext springt, wenn das Browserfenster eine bestimmte Mindestgröße (in Pixelwert) unterschreitet.
Ein Breakpoint ist ein definierter Schwellenwert in der Breite eines Browserfensters, ab dem sich das Layout einer Website ändert. Er ist die Basis für Responsive Design und sorgt dafür, dass Inhalte auf Smartphones, Tablets und Desktop-Monitoren gleichermaßen gut lesbar und bedienbar sind.
Technisch werden Breakpoints meist über CSS Media Queries gesteuert. Das System prüft die Bildschirmbreite des Nutzers und wendet spezifische Design-Regeln an, sobald ein Breakpoint erreicht wird. Zum Beispiel: „Wenn der Bildschirm schmaler als 768 Pixel ist, zeige das Menü als ausklappbares Icon (Hamburger-Menü) an.“
Es gibt keine starre Regel, aber viele Frameworks orientieren sich an gängigen Gerätegrößen:
Im Webdesign steuert der Breakpoint das Layout (optisch). In der Software-Programmierung ist ein Breakpoint hingegen ein Werkzeug zum Debugging: Er markiert eine Stelle im Code, an der das Programm absichtlich stoppt, damit Entwickler Variablen prüfen und Fehler finden können.
Beim Mobile-First-Ansatz wird zuerst das Design für die kleinsten Bildschirme programmiert. Breakpoints werden dann genutzt, um das Design für größere Bildschirme zu erweitern (min-width). Dies verbessert die Ladezeiten auf mobilen Geräten und sorgt für eine sauberere Code-Struktur, die Google im Rahmen der mobilen Indexierung positiv bewertet.
letzte Aktualisierung: 7. Januar 2026