Als Application Service Provider bezeichnet man Firmen, die Anwendungssoftware an Unternehmen vermieten. Die gemietete Software befindet sich auf den Servern des Anbieters und wird von diesem verwaltet. Der Kunde kann die Anwendung über das Internet nutzen und muss keine Updates mehr vornehmen. Weitere Vorteile sind die geringen Ausfallzeiten, die variablen Vergütungsmodelle und die Ortsunabhängigkeit.
Ein Application Service Provider (ASP) ist ein Dienstleister, der Softwareanwendungen über ein Netzwerk (meist das Internet) für Kunden bereitstellt und verwaltet. Anstatt die Software lokal auf eigenen Servern zu installieren, mieten Unternehmen den Zugriff auf die Anwendung, die im Rechenzentrum des ASP gehostet wird.
Beim ASP-Modell wird die Software zentral auf den Servern des Anbieters installiert. Der Zugriff erfolgt in der Regel über einen Webbrowser oder eine spezielle Client-Software. Der ASP übernimmt dabei die gesamte Administration, wie Wartung, Datensicherung und Updates, sodass sich der Kunde nicht um die zugrunde liegende Infrastruktur kümmern muss.
Obwohl beide Konzepte ähnlich sind, gibt es feine Unterschiede: ASP stellt oft für jeden Kunden eine eigene Instanz einer Software bereit (Single-Tenancy), was individuelle Anpassungen erleichtert. SaaS (Software as a Service) ist die modernere Weiterentwicklung, bei der sich viele Kunden dieselbe Instanz und Infrastruktur teilen (Multi-Tenancy), was skalierbarer und kosteneffizienter ist.
Unternehmen profitieren von verschiedenen Faktoren:
Zu den Herausforderungen gehören die Abhängigkeit von der Internetverbindung und dem Anbieter (Vendor Lock-in). Zudem müssen Datenschutz und Datensicherheit strikt vertraglich geregelt sein, da sensible Unternehmensdaten auf fremden Servern gespeichert werden.
letzte Aktualisierung: 7. Januar 2026