Das Gestaltungsraster beim Fluid Layout ist flüssig. Die Breite des Seitenlayouts (width) ist in Prozentwerten definiert, die Höhe (height) in Pixelwerten. So kann sich die Webseite in der Breite dem Platz auf dem jeweiligen Viewport anpassen, ohne dass die Schrift verzerrt wird. Flüssige Gestaltungsraster liegen auch Websites im Responsive Webdesign zugrunde.

Ein Fluid Layout (flüssiges Layout) ist ein Design-Konzept, bei dem die Breite von Containern und Elementen in relativen Einheiten definiert wird. Anstatt feste Pixelwerte zu verwenden, passen sich die Elemente prozentual an die Breite des Browserfensters an. Wenn das Fenster vergrößert oder verkleinert wird, „fließen“ die Inhalte mit.
Die drei Ansätze unterscheiden sich in ihrer Reaktion auf Veränderungen:
Für ein Fluid Layout kommen vor allem relative CSS-Einheiten zum Einsatz:
Flüssige Layouts bieten eine bessere Benutzererfahrung (UX), da sie den verfügbaren Platz effizient nutzen. Sie vermeiden unschöne leere Ränder auf großen Bildschirmen und verhindern horizontales Scrollen auf kleineren Displays. Das macht sie zu einem wesentlichen Bestandteil von Responsive Webdesign.
Moderne Webentwicklung nutzt heute fast ausschließlich CSS Flexbox und CSS Grid. Diese Technologien ermöglichen es, extrem komplexe, flüssige Strukturen zu bauen, ohne sich auf komplizierte Floats oder Tabellen verlassen zu müssen. Funktionen wie calc() oder clamp() erlauben zudem eine präzise Steuerung der Flexibilität.
letzte Aktualisierung: 11. Januar 2026
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