Bezeichnet Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen und Endkunden.
Business-to-Consumer (B2C) bezeichnet die Geschäftsbeziehung zwischen einem Unternehmen und einer Privatperson als Endverbraucher. Hierbei verkauft das Unternehmen Produkte oder Dienstleistungen direkt für den persönlichen Gebrauch. Klassische Beispiele sind der Einzelhandel, Online-Shops für Kleidung oder Streaming-Dienste.
B2C-Marketing ist stark auf Emotionen und die Erzeugung von Bedürfnissen ausgerichtet. Da die Zielgruppe oft sehr groß und heterogen ist, stehen Massenmedien, Storytelling und Markenbildung im Vordergrund. Kurze Werbebotschaften, Rabattaktionen und eine intuitive Nutzerführung sind entscheidend, um schnelle Kaufentscheidungen zu provozieren.
Im Vergleich zum B2B ist der B2C-Prozess meist deutlich kürzer:
Social Media ist im B2C unverzichtbar. Plattformen wie Instagram, TikTok oder Facebook ermöglichen den direkten Kontakt zum Kunden und fördern durch Influencer-Marketing und Social Commerce den direkten Abverkauf. Nutzergenerierte Inhalte (User Generated Content) stärken zudem das Vertrauen in die Marke.
Aktuelle Trends sind die Personalisierung des Einkaufserlebnisses durch KI, der Einsatz von Augmented Reality (z. B. virtuelles Anprobieren) sowie Quick Commerce (Lieferung innerhalb von Minuten). Zudem gewinnt Nachhaltigkeit (Re-Commerce) für B2C-Kunden massiv an Bedeutung.
letzte Aktualisierung: 7. Januar 2026