Bezeichnung für den Bildrahmen eines Dokumentes. Durch die Eingabe von Programmierbefehlen können Webseiten in verschiedene unabhängige Bereiche unterteilt werden.

Wer auf Suchmaschinenoptimierung und Indexierbarkeit seiner Website für Google & Co. Wert legt, sollte bei wichtigen Inhalten auf Frames und iFrames verzichten. Mehr Infos gibt es hier: http://support.google.com/webmasters/bin/answer.py?hl=de&answer=34445
Ein Frame (englisch für „Rahmen“) ist ein Bereich innerhalb eines Browserfensters, in dem eine eigenständige HTML-Datei geladen werden kann. Historisch gesehen erlaubten Frames, eine Website in mehrere unabhängige Bereiche aufzuteilen (z. B. eine feste Navigation oben und ein scrollbarer Inhalt unten). Heute ist diese Technik durch moderne CSS-Layouts (Flexbox/Grid) ersetzt worden.
Der Unterschied liegt in der Integration:
Klassische Framesets bieten massive Nachteile für die moderne Internetnutzung:
iFrames sind heute wichtiger denn je für die modulare Web-Architektur. Sie werden genutzt für:
Frames können für Clickjacking-Angriffe missbraucht werden, bei denen eine seriöse Seite in einem unsichtbaren Frame überlagert wird, um Klicks abzufangen. Moderne Webseiten schützen sich dagegen mit dem HTTP-Header X-Frame-Options oder einer Content-Security-Policy (CSP). Zudem bietet das HTML5-Attribut sandbox bei iFrames die Möglichkeit, Berechtigungen (wie JavaScript oder Formulare) gezielt einzuschränken.
letzte Aktualisierung: 11. Januar 2026
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