Java ist eine spezielle Programmiersprache der Firma Sun. Sie macht es möglich, Webseiten mit zusätzlichen Effekten – wie beispielsweise bewegten Bildern oder dreidimensionalen Anordnungen – auszustatten. Das Besondere an Java ist, dass es unabhängig von den Produkten anderer Hersteller eingesetzt werden kann. Dadurch ist sichergestellt, dass die Effekte auch von den Browsern aller gängigen Marken angezeigt werden. Anders als beispielsweise die Software Flash, mit der sich ähnliche Ergebnisse erzielen lassen, ist Java nicht auf den Einsatz im Internet beschränkt. So bildet Java auch die Grundlage für viele Anwendungen in der mobilen Telekommunikation.
Java ist eine objektorientierte, typsichere Programmiersprache, die ursprünglich von Sun Microsystems entwickelt wurde (heute Oracle). Sie zeichnet sich durch ihre Robustheit und Sicherheit aus. Java-Code wird nicht direkt in Maschinensprache übersetzt, sondern in einen sogenannten Bytecode, der von einer virtuellen Maschine ausgeführt wird.
Dies ist das Kernversprechen von Java. Dank der Java Virtual Machine (JVM) kann derselbe Programmcode ohne Änderungen auf verschiedenen Betriebssystemen (Windows, macOS, Linux) ausgeführt werden. Der Entwickler schreibt den Code einmal, und die JVM übersetzt ihn passend für die jeweilige Hardware.
Trotz des ähnlichen Namens haben die Sprachen fast nichts gemeinsam:
Java ist auch 2026 in vielen Bereichen unverzichtbar:
Die JVM ist eine Software-Schicht, die zwischen dem Java-Programm und dem Betriebssystem sitzt. Sie lädt den Bytecode, verifiziert ihn und führt ihn aus. Durch Just-In-Time-Kompilierung (JIT) sorgt sie dafür, dass Java-Programme heute fast die gleiche Geschwindigkeit wie direkt kompilierte Sprachen (wie C++) erreichen.
letzte Aktualisierung: 25. Januar 2026
|
In Verbindung stehende Glossar-Einträge:
Webdesign
|