Bezeichnung für die Beschaffung (engl. procurement) von Gütern und Dienstleistungen mit Hilfe des Internets. Dabei wird der gesamte Bestellvorgang über einen elektronischen Katalog online abgewickelt. Meist enthalten diese Kataloge auch Informationen zu den Waren. Auf diese Weise ist der Einkauf beim Stammlieferanten oft schneller und kostengünstiger als die Bestellung per Fax, Post oder Telefon.
E-Procurement (elektronische Beschaffung) ist der digitale Einkauf von Gütern und Dienstleistungen über Netzwerke, meist das Internet. Dabei wird der gesamte Beschaffungsprozess – von der Bedarfsanmeldung über die Genehmigung bis hin zur Bestellung und Rechnungsprüfung – über Softwarelösungen abgewickelt, um manuelle Aufwände zu minimieren.
Man unterscheidet primär drei technische Bereitstellungsmodelle:
Durch die Digitalisierung der Beschaffung profitieren Unternehmen auf mehreren Ebenen:
Die Unterscheidung erfolgt nach der Art der Güter:
Im Jahr 2026 ist Predictive Sourcing der Standard. KI-gestützte Systeme erkennen Bedarfe, bevor sie entstehen, schlagen automatisch die besten Lieferanten basierend auf ESG-Kriterien (Nachhaltigkeit) vor und führen Preisverhandlungen durch automatisierte Bots. Zudem ermöglicht KI eine lückenlose Überwachung der Lieferketten-Risiken in Echtzeit.
letzte Aktualisierung: 11. Januar 2026
|
In Verbindung stehende Glossar-Einträge:
Conversion (Konversion, Umwandlung), Konversionspfad-Analyse (Funnel-Analyse, Trichter-Analyse), Kaufprozess (Bestellprozess, Beschaffungsprozess)
|