Als Konversionspfad bzw. Funnel (dt. Trichter) oder auch Zieltrichter bezeichnet man festgelegte Webseiten, die ein Website-Besucher durchlaufen soll, bis er eine vom Website-Betreiber gewünschte Aktion durchgeführt hat. Diese Seiten, die ein Nutzer dann erreichen soll werden im Web-Controlling Website-Ziele, Konversionsziele oder Zielseiten genannt. Klassische Konversionspfade sind Bestellprozesse in Online-Shops, Anfragen über Web-Formulare oder Newsletterbestellungen.
Der Konversionspfad soll vom Besucher im optimalen Fall nicht verlassen bzw. abgebrochen werden. Gehen bis zur gewünschten Aktion zu viele Interessenten verloren, müssen die Gründe für die hohe Abbruchquote / Absprungrate (engl. bounce rate) festgestellt und beseitigt werden.
Heute bieten die meisten Web-Controlling-Tools wie Google Analytics, Adobe Analytics, Piwik oder etracker, die Möglichkeit, Konversionspfad-Analysen übersichtlich und grafisch darzustellen.
Dafür müssen die einzelnen Webseiten des gewünschten Prozesses definiert werden. So gibt es für den Konversionspfad einer Anfrage über ein Web-Formular mindestens zwei relevante Webseiten:


In den beiden Schaubildern wird deutlich, wo die Besucher den Anfrage- oder Bestellprozess verlassen. Das kann verschiedene Gründe haben:
Die Konversionspfad-Analyse untersucht die Schritte, die ein Nutzer auf einer Webseite oder über verschiedene Kanäle hinweg unternimmt, um ein definiertes Ziel (eine Conversion) zu erreichen – z. B. einen Kauf oder eine Registrierung. Da die Nutzerzahlen von Schritt zu Schritt abnehmen, wird dies grafisch meist als Trichter (Funnel) dargestellt.
Ein klassischer Funnel besteht meist aus vier Ebenen:
Die Analyse zeigt sogenannte Drop-off-Points. Verliert ein Online-Shop beispielsweise 80% der Nutzer im Warenkorb, deutet dies auf Probleme bei den Versandkosten, der Usability oder den Zahlungsmethoden hin. Wer diese Schwachstellen kennt, kann gezielt gegensteuern, anstatt wahllos mehr Geld in teuren Traffic zu investieren.
Früher dachte man, Nutzer gehen starr von A nach B. Im Jahr 2026 wissen wir: Der Pfad ist oft chaotisch. Ein Nutzer sieht eine Anzeige auf Instagram, sucht später per Google, liest eine Bewertung und kauft erst Tage später über den Newsletter. Eine moderne Analyse nutzt Attributionsmodelle, um den Wert jedes einzelnen Schrittes in diesem Netz zu verstehen.
Die Optimierung (CRO) erfolgt meist durch:
letzte Aktualisierung: 1. Februar 2026