Definition Flash-Layer

Der Begriff bezeichnet ein Werbeformat im Onlinemarketing. Es handelt sich dabei um eine großflächige Einblendung, die sich über den Bildschirm legt. Dabei bleibt jedoch die Navigationsleiste der Homepage sichtbar. Flash-Layer enthalten bewegte Bilder und Animationen und werden in der Programmiersprache Flash erstellt. Ähnlich den Pop-Ups, nehmen sie jedoch mehr Raum ein.

FAQs zum Flash-Layer

Was ist ein Flash-Layer?

Ein Flash-Layer (Flash-Ebene) ist ein Element der Zeitleiste (Timeline) in Adobe Flash/Animate. Man kann sie sich wie transparente Klarsichtfolien vorstellen, die übereinandergelegt werden. Jede Ebene enthält eigene Grafiken, Animationen oder Programmcode (ActionScript), die unabhängig von den Inhalten auf anderen Ebenen bearbeitet werden können.

Welche Arten von Layern gab es?

In der Flash-Entwicklung unterschied man primär drei Spezialformen:

  • Normaler Layer: Enthält die sichtbaren Grafiken und Keyframes.
  • Masken-Layer: Definiert einen sichtbaren Ausschnitt für die darunterliegende Ebene (Guckkasten-Effekt).
  • Pfad-Layer (Guide Layer): Dient als unsichtbare Führungslinie, an der sich ein animiertes Objekt entlangbewegt.

Warum war die Ebenen-Trennung so wichtig?

Ohne Layer würden sich überlappende Vektorgrafiken in Flash gegenseitig "zerschneiden" oder verschmelzen. Layer ermöglichen die Z-Index-Steuerung (was liegt vorne, was hinten) und sind essenziell für komplexe Animationen, da jedes sich bewegende Objekt in der Regel eine eigene Ebene benötigt, um saubere Tweens (Bewegungsberechnungen) zu erzeugen.

Was ist das moderne Äquivalent?

Im modernen Webdesign (HTML5/CSS3) wird das Konzept der Layer durch zwei Ansätze ersetzt:

  • CSS z-index: Steuert die Stapelreihenfolge von HTML-Elementen (DOM-Layering).
  • HTML5 Canvas: Hier werden Ebenen oft programmatisch in JavaScript simuliert, indem mehrere Canvas-Elemente übereinandergelegt oder "Offscreen-Canvas" für komplexe Renderings genutzt werden.

Gibt es gesundheitliche Risiken bei „flashenden“ Layern?

Ja. Wenn Layer für schnelle Lichtblitze oder hochefrequente Farbwechsel genutzt werden, kann dies bei Menschen mit photosensibler Epilepsie Anfälle auslösen. Die Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) schreiben daher vor, dass Inhalte nicht öfter als dreimal pro Sekunde aufblitzen dürfen, um die Barrierefreiheit zu gewährleisten.

letzte Aktualisierung: 11. Januar 2026

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