Ad Visibility bezeichnet die Sichtbarkeit eines Werbemittels im Browser. Die Ad Visibility liefert Informationen darüber, wie oft und wie lange ein Werbemittel im sichtbaren Bereich des Browsers zu sehen ist.
Dabei schickt ein Skript in kurz aufeinander folgenden Intervallen ein Signal an den ausliefernden Adserver; eben solange, wie die Werbung im sichtbaren Bereich des Browsers ist. Reißt das Signal ab, ist das Werbemittel nicht mehr im sichtbaren Bereich oder der Nutzer hat die Seite verlassen. Das passiert auch, wenn der Nutzer den Browsertab wechselt oder ein anderes Programm öffnet.

Ad Visibility (deutsch: Anzeigen-Sichtbarkeit oder Viewability) beschreibt eine Kennzahl im digitalen Marketing, die misst, ob eine Werbeanzeige tatsächlich im sichtbaren Bereich des Browsers eines Nutzers erschienen ist. Sie unterscheidet zwischen einer bloßen „Impression“ (Laden der Anzeige) und der tatsächlichen Chance des Nutzers, die Anzeige auch wahrzunehmen.
Gemäß den Standards des Media Rating Council (MRC) und des IAB gilt eine Display-Anzeige als sichtbar, wenn:
Die Sichtbarkeit ist entscheidend für die Effizienz von Werbebudgets. Ohne Ad Visibility entstehen Kosten für Anzeigen, die nie gesehen wurden (z. B. am unteren Ende einer Seite, die nie gescrollt wurde). Eine hohe Viewability sorgt für:
Mehrere technische und strukturelle Faktoren können die Ad Visibility senken:
Um die Sichtbarkeit zu optimieren, sollten Werbetreibende auf Lazy Loading setzen (Anzeigen laden erst, wenn sie in den Sichtbereich kommen), die Website-Geschwindigkeit optimieren und bevorzugt Platzierungen „Above the Fold“ oder innerhalb des natürlichen Leseflusses (In-Feed) wählen.
letzte Aktualisierung: 7. Januar 2026
|
Weiterführende Artikel zu "Ad Visibility":
In Verbindung stehende Glossar-Einträge:
Ad Impression, Ad Server, Display-Marketing (Display-Advertising)
|