Definition Ad Visibility

Ad Visibility bezeichnet die Sichtbarkeit eines Werbemittels im Browser.  Die Ad Visibility liefert Informationen darüber, wie oft und wie lange ein Werbemittel im sichtbaren Bereich des Browsers zu sehen ist.

Dabei schickt ein Skript in kurz aufeinander folgenden Intervallen ein Signal an den ausliefernden Adserver; eben solange, wie die Werbung im sichtbaren Bereich des Browsers ist. Reißt das Signal ab, ist das Werbemittel nicht mehr im sichtbaren Bereich oder der Nutzer hat die Seite verlassen. Das passiert auch, wenn der Nutzer den Browsertab wechselt oder ein anderes Programm öffnet.

 

Ad Visibility

FAQs zu Ad Visibility

Was ist Ad Visibility?

Ad Visibility (deutsch: Anzeigen-Sichtbarkeit oder Viewability) beschreibt eine Kennzahl im digitalen Marketing, die misst, ob eine Werbeanzeige tatsächlich im sichtbaren Bereich des Browsers eines Nutzers erschienen ist. Sie unterscheidet zwischen einer bloßen „Impression“ (Laden der Anzeige) und der tatsächlichen Chance des Nutzers, die Anzeige auch wahrzunehmen.

Ab wann gilt eine Anzeige offiziell als "sichtbar"?

Gemäß den Standards des Media Rating Council (MRC) und des IAB gilt eine Display-Anzeige als sichtbar, wenn:

  • Mindestens 50 % der Anzeigenfläche im sichtbaren Bereich des Bildschirms zu sehen sind.
  • Diese Fläche für mindestens eine Sekunde durchgehend eingeblendet wird.
  • Bei Video-Ads gelten meist 50 % der Fläche für mindestens zwei aufeinanderfolgende Sekunden.

Warum ist die Ad Visibility für Werbetreibende so wichtig?

Die Sichtbarkeit ist entscheidend für die Effizienz von Werbebudgets. Ohne Ad Visibility entstehen Kosten für Anzeigen, die nie gesehen wurden (z. B. am unteren Ende einer Seite, die nie gescrollt wurde). Eine hohe Viewability sorgt für:

  • Einen besseren Return on Invest (ROI).
  • Höhere Klickraten (CTR), da nur gesehene Anzeigen geklickt werden können.
  • Mehr Transparenz bei der Abrechnung mit Publishern.

Welche Faktoren beeinflussen die Sichtbarkeit negativ?

Mehrere technische und strukturelle Faktoren können die Ad Visibility senken:

  • Position der Anzeige: Platzierungen „Below the Fold“ (unten auf der Seite).
  • Ladezeiten: Wenn der Nutzer die Seite verlässt, bevor die Anzeige geladen wurde.
  • Ad-Blocker: Software, die das Laden von Werbemitteln verhindert.
  • Bot-Traffic: Automatisierte Aufrufe, die keine echten menschlichen Sichtungen generieren.

Wie lässt sich die Ad Visibility verbessern?

Um die Sichtbarkeit zu optimieren, sollten Werbetreibende auf Lazy Loading setzen (Anzeigen laden erst, wenn sie in den Sichtbereich kommen), die Website-Geschwindigkeit optimieren und bevorzugt Platzierungen „Above the Fold“ oder innerhalb des natürlichen Leseflusses (In-Feed) wählen.

letzte Aktualisierung: 7. Januar 2026

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