IP ist die Abkürzung für Internet Protokoll. Jeder Computer, Server, Gerät, Mobiltelefon etc. die mit dem Internet verbunden sind, bekommen eine weltweit eindeutige IP-Adresse zugewiesen. Damit können die übermittelten Datenpakete korrekt übermittelt werden. Die IP-Adresse entspricht funktional der Telefonnummer in einem Telefonnetz oder der Postanschrift.
Mittlerweile unterscheidet sich der Aufbau von IP-Adressen.
Diese IP-Adresse der Version 4 besteht aus einer 32 Bit-Nummer, die nach einem bestimmten Muster aufgebaut ist und Werte jeweils zwischen 0 und 255 annehmen kann.
Beispiel: Die IPv4-Adresse 23.3.88.168 entspricht der Domain www.bild.de
Durch den technologischen Wandel und die steigende Nutzung des Internets werden die IP-Adressen der Version 4 auf kurz oder lang nicht mehr ausreichen. Daher wurde eine neue Version der IP-Adressen entwickelt, die mit 128 Bit-Nummern arbeitet. Damit stehen über 340 Sextillionen IP-Adressen zur Verfügung. In Zahlen ausgedrückt sind das 340.282.366.920.938.463.463.374.607.431.768.211.456 IP-Adressen.
Beispiele von IPv6-Adressen: 2003:4c:6k6b:70 oder 2581:0dpp:79s3:0000:0000:7c9i:2071:6655
Bei einer fest vergebenen IP-Adresse, spricht man von einer statischen IP-Adresse. Wenn einem Computer bei der Verbindung zum Internet wechselnde IP-Adressen zugewiesen werden, spricht man von dynamischen IP-Adressen. Diese sind bei Access-Providern wie T-Online, Allice, 1und1, etc. die Regel. Sie haben nicht für jeden Kunden eine eigene IP-Adresse sondern verwalten einen Pool (Nummernkreis) von IP-Adresse, aus dem Sie dann, wenn ein Kunde sich ins Internet „einwählt“, auswählen und dem Kunden eine nicht belegte IP-Adresse zuweisen.
Die IP-Adresse spielt in der Diskussion um Datenschutz und Anonymität im Internet eine wichtige Rolle. Wer weitestgehend anonym im Internet unterwegs sein möchte, kann auf so genannte Anonymisierer zurückgreifen. Das sind Programme und Onlineservices, die eine anonyme Nutzung des Internet ermöglichen.
Umfangreicher Test von Anonymisierern bei Chip.
Eine IP-Adresse (Internet Protocol Address) ist eine eindeutige Identifikationsnummer, die jedem Gerät in einem Computernetzwerk zugewiesen wird. Sie funktioniert wie eine Postanschrift: Damit Datenpakete vom Absender zum richtigen Empfänger gelangen, müssen die „Adressen“ der Geräte im Netzwerk bekannt sein. Ohne IP-Adresse wäre keine Kommunikation im Internet möglich.
Dies sind die zwei gängigen Standards:
Nach der DSGVO gelten IP-Adressen als personenbezogene Daten, da sie theoretisch (oft nur durch Behörden mit Hilfe des Providers) einer Person zugeordnet werden können. Webseitenbetreiber müssen IP-Adressen daher oft anonymisieren (z. B. das letzte Oktett löschen), bevor sie diese in Analyse-Tools wie Google Analytics verarbeiten.
Eine IP-Adresse verrät nicht Ihren Namen oder Ihre genaue Hausnummer, aber sie gibt Aufschluss über:
letzte Aktualisierung: 25. Januar 2026
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