Das AIDA-Modell ist ein Stufenmodell in vier Phasen, das Personen einer Zielgruppe bis zur Kaufentscheidung durchlaufen. A: Attention (dt. Aufmerksamkeit), I: Interest (dt. Interesse), D: Desire (dt. Verlangen), A: Action (dt. Handlung). Das AIDA-Modell wird auf eine Veröffentlichung von Elmo Lewis aus dem Jahr 1898 zurückgeführt.

Das AIDA-Modell ist ein klassisches Werbewirkungsprinzip, das die Stufen beschreibt, die ein Konsument durchläuft, bevor er sich für den Kauf eines Produktes oder einer Dienstleistung entscheidet. Es wurde bereits 1898 von Elmo Lewis entwickelt und dient bis heute als Basis für Werbestrategien.
Das Akronym AIDA steht für vier aufeinanderfolgende Phasen:
In der Praxis wird AIDA zur Strukturierung von Marketing-Maßnahmen genutzt. Ein YouTube-Video kann durch ein Thumbnail Aufmerksamkeit erregen, durch spannenden Inhalt Interesse wecken, durch die Demonstration von Vorteilen ein Verlangen auslösen und am Ende mit einem Call-to-Action zur Aktion (Abo oder Kauf) auffordern.
Das Modell gilt heute als sehr linear und vereinfacht. Es berücksichtigt kaum moderne Faktoren wie Kundenbewertungen, soziale Interaktionen oder den After-Sales-Bereich. Zudem kaufen Kunden heute oft nicht mehr in dieser strengen Reihenfolge, sondern springen zwischen den Phasen hin und her.
Neuere Modelle erweitern AIDA oft um wichtige Stufen. Das AIDAS-Modell fügt beispielsweise ein "S" für Satisfaction (Zufriedenheit nach dem Kauf) hinzu. Andere Modelle wie das AISAS-Modell integrieren die Phasen "Search" (Suche) und "Share" (Teilen von Erfahrungen), um der digitalen Welt gerecht zu werden.
letzte Aktualisierung: 7. Januar 2026
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