Definition Dreiecks-Linktausch

Verlinkungen sind für das Ranking in allgemeinen Suchmaschinen wichtig. Allerdings haben klassische Hin- und Herverlinkungen zwischen zwei Websites für das Ranking in allgemeinen Suchmaschinen nahezu keine Bedeutung mehr. Aus diesem Grund oft wird ein Linktausch über "mehrere Ecken" organisiert. Es wird dann ein Dreiecks-Linktausch verabredet (1 -> 3, 4 -> 1 oder 1 -> 3, 4 -> 2), bei dem die Rückverlinkung von einer dritten Website erfolgt.

 

Dreiecks-Linktausch

 

In der Praxis entsteht dann oft ein Ungleichgewicht, da die Website 4 meist nicht dieselbe "Link-Qualität" hat.

FAQs zum Dreiecks-Linktausch (ABC-Linktausch)

Was ist ein Dreiecks-Linktausch?

Ein Dreiecks-Linktausch (auch ABC-Linktausch genannt) ist eine Methode des Linkaufbaus, bei der drei oder mehr Websites so miteinander verlinkt werden, dass kein direkter gegenseitiger Linkaustausch zwischen zwei Seiten stattfindet. Ziel ist es, die Verlinkung für Suchmaschinen natürlich erscheinen zu lassen, da keine offensichtliche Reziprozität ("Ich verlinke dich, du verlinkst mich") vorliegt.

Wie funktioniert der ABC-Linktausch in der Praxis?

Das Prinzip folgt meist diesem Schema:

  • Website A verlinkt auf Website B.
  • Website B verlinkt jedoch nicht zurück auf A, sondern auf Website C.
  • Website C verlinkt schließlich zurück auf Website A (oder eine andere Seite des Betreibers).
Dadurch entstehen für Google nur einseitige Links, was die künstliche Natur des Tausches verschleiern soll.

 

Vorteile gegenüber direktem Linktausch?

Ein direkter Tausch (A ↔ B) ist für Suchmaschinen sehr leicht als Manipulation zu identifizieren und entwertet den Linkjuice oft fast vollständig. Der Dreiecks-Tausch wirkt auf den ersten Blick wie eine freiwillige Empfehlung. Er wird oft genutzt, um die Domain Authority zu steigern, ohne die Filter für reziproke Verlinkung auszulösen.

Ist ein Dreiecks-Linktausch riskant?

Ja, es bleibt eine Form der Linkmanipulation, die gegen die Google Search Essentials (früher Webmaster Guidelines) verstößt. Wenn Suchmaschinen komplexe Tausch-Netzwerke aufdecken, kann dies zur Abwertung der beteiligten Links oder im schlimmsten Fall zu einer manuellen Maßnahme (Penalty) für die gesamte Domain führen.

Wie erkennt Google solche Muster im Jahr 2026?

Moderne KI-Algorithmen (wie SpamBrain) schauen weit über die reine Linkrichtung hinaus. Sie analysieren sogenannte Footprints:

  • Gleiche IP-Adressen oder Hosting-Anbieter.
  • Identische Inhaber-Daten im Impressum.
  • Thematische Unstimmigkeiten zwischen den verlinkten Seiten.
  • Ähnliche Link-Zeitpunkte und Ankertext-Muster innerhalb eines Netzwerks.

 

letzte Aktualisierung: 11. Januar 2026

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