Ein Nutzer, der sich mit seiner E-Mail-Adresse in einen Verteiler eingetragen hat (Single Opt-in), erhält durch eine anschließende Bestätigungs-E-Mail die Möglichkeit, die Anmeldung zu bestätigen. Bestätigt er die Anmeldung ist der Double-Opt-in abgeschlossen. Das Double-Opt-in-Verfahren soll Schutz vor Spam gewähren und Versendern von E-Mails mit kommerziellen Inhalten Rechtssicherheit geben, da der Versand unangeforderter kommerzieller E-Mails nicht erlaubt ist.


Double-Opt-in (DOI) ist ein Verfahren zur Anmeldung für E-Mail-Dienste, bei dem der Nutzer seine Einwilligung in zwei Schritten bestätigt. Es dient dazu, sicherzustellen, dass die angegebene E-Mail-Adresse tatsächlich dem Nutzer gehört und dieser den Empfang von Informationen (z. B. Newslettern) ausdrücklich wünscht.
In Deutschland und unter der DSGVO ist das Double-Opt-in der Standard für rechtssicheres E-Mail-Marketing. Da Unternehmen nachweisen müssen, dass ein Empfänger seine Einwilligung gegeben hat (Nachweispflicht), bietet nur das DOI-Verfahren die nötige Sicherheit, da der Bestätigungslink im zweiten Schritt als aktiver Nachweis protokolliert werden kann.
Der Prozess besteht aus folgenden Schritten:
Beim Single-Opt-in wird der Nutzer sofort nach der Eingabe der Daten in den Verteiler aufgenommen. Dies ist anfällig für Missbrauch (Eintragen fremder Personen) und rechtlich schwer zu verteidigen. Das Double-Opt-in schaltet die Bestätigungshürde dazwischen, was die Rechtssicherheit massiv erhöht.
Neben der Rechtssicherheit verbessert DOI die Listenqualität erheblich:
letzte Aktualisierung: 7. Januar 2026