Beim Cross-Channel-Marketing erhält die Zielgruppe Botschaften im Zusammenspiel unterschiedliche Kanäle. Diese sind auf das jeweilige Medium abgestimmt. Dabei werden die Vorteile der verschiedenen Kanäle genutzt. Ziel des Cross-Channel-Marketing ist Maximierung von Konversionen und die Nutzung von Synergieeffekten.

Bei dieser Kampagne werden Personen, die ein Unternehmen bereits im Datenbestand hat (zum Beispiel bestehende oder ehemalige Kunden), per E-Mailing angesprochen und auf relevante Angebote im Online-Shop aufmerksam gemacht.
Bei der zweiten Kampagne werden potenzielle Kunden über Suchmaschinenwerbung auf die Website eines Unternehmens geleitet, um potenzielle Kunden von einem Angebot zu überzeugen.
Sollten sie von hier aus nicht direkt den Online-Shop aufrufen, werden ihnen in den darauffolgenden Tagen mittels Re-Targeting Werbebanner auf anderen Websites angezeigt. Diese sollen den potenziellen Kunden noch einmal die Mehrwerte des Angebots aufzeigen und auf passende Angebote im Online-Shop aufmerksam machen.
Die dritte Kampagne zeigt in der ersten Stufe einen TV-Spot, mit dem eine hohe Reichweite geschaffen wird.
Um den Dialog mit möglichst viele Personen aus der Zielgruppe zu starten, werden die Personen nicht direkt in den Verkaufsprozess geführt. Stattdessen wird im TV-Spot auf eine kostenlose Aktion auf der eigenen Facebook-Seite aufmerksam gemacht.
Hier können weitere Maßnahmen stattfinden, um potenzielle Kunden gezielt in den Verkaufsprozess zu führen.
Cross-Channel-Marketing bezeichnet eine Marketingstrategie, bei der verschiedene Kommunikationskanäle (z. B. E-Mail, Social Media, Website, Ladengeschäft) nicht nur gleichzeitig genutzt werden, sondern eng miteinander verknüpft sind. Das Ziel ist es, dem Kunden eine nahtlose Erfahrung über alle Berührungspunkte hinweg zu bieten, wobei die Kanäle Informationen untereinander austauschen.
Diese Begriffe beschreiben den Grad der Vernetzung:
Ein typisches Szenario: Ein Kunde sieht eine Anzeige auf Instagram und klickt auf ein Produkt. Er legt es in den Warenkorb, schließt den Kauf aber nicht ab. Kurz darauf erhält er eine E-Mail mit einem Erinnerungs-Rabatt. Später nutzt er die App des Unternehmens, um den Rabatt einzulösen und wählt „Abholung im Store“ (Click & Collect) aus. Jeder Kanal weiß hier, was im vorherigen passiert ist.
Durch die Vernetzung der Kanäle profitieren Unternehmen massiv:
Die größte Hürde ist das Aufbrechen von Datensilos. Oft nutzen Marketing-Teams unterschiedliche Tools, die nicht miteinander kommunizieren. Für echtes Cross-Channel-Marketing ist eine zentrale Datenbasis (wie eine Customer Data Platform, CDP) und eine saubere Attribution notwendig, um zu verstehen, welcher Kanal welchen Anteil am Erfolg hatte.
letzte Aktualisierung: 10. Januar 2026
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