Definition Bezahlmodelle

Da alle Aktionen im Internet erfasst werden können und damit messbar sind, haben sich im Onlinemarketing neben klassischen auch neue Bezahlmodelle etabliert.

Onlinemarketingmaßnahmen und die jeweiligen Bezahlmodelle in der Übersicht

TKP = Tausend-Kontakt-Preis, CpC = Cost per Click, CpL = Cost per Lead, CpO = Cost per Order

FAQs zu Bezahlmodellen im Onlinemarketing

Was sind Bezahlmodelle im Onlinemarketing?

Bezahlmodelle definieren die Art und Weise, wie Werbeleistungen im Internet abgerechnet werden. Sie bestimmen, für welches Ereignis (z. B. eine Einblendung, ein Klick oder ein Kauf) der Werbetreibende an den Publisher oder das Werbenetzwerk eine Vergütung zahlen muss.

Was ist der Unterschied zwischen CPM, CPC und CPA?

Diese drei Modelle bilden das Fundament der digitalen Abrechnung:

  • CPM (Cost-per-Mille / TKP): Abrechnung pro 1.000 Einblendungen der Anzeige. Fokus auf Sichtbarkeit (Branding).
  • CPC (Cost-per-Click): Kosten entstehen nur, wenn ein Nutzer tatsächlich auf die Anzeige klickt. Fokus auf Traffic.
  • CPA (Cost-per-Action): Eine Zahlung erfolgt nur bei einer definierten Handlung, z. B. einem Verkauf oder einer Anmeldung. Fokus auf Conversion.

Wann ist ein performancebasiertes Bezahlmodell sinnvoll?

Performance-Modelle wie CPA oder CPL (Cost-per-Lead) sind ideal, wenn ein direktes ROI-Ziel (Return on Investment) verfolgt wird. Sie minimieren das finanzielle Risiko für den Werbetreibenden, da Kosten nur bei Erfolg anfallen. Sie eignen sich besonders für Affiliate-Marketing und E-Commerce-Kampagnen.

Welche weiteren Abrechnungsmodelle gibt es?

Neben den Klassikern gibt es spezialisierte Modelle:

  • CPL (Cost-per-Lead): Vergütung für die Gewinnung eines qualifizierten Kontakts (z. B. Newsletter-Anmeldung).
  • CPV (Cost-per-View): Abrechnung bei Videoanzeigen, sobald das Video eine bestimmte Zeit lang angesehen wurde.
  • CPI (Cost-per-Install): Abrechnung pro Installation einer mobilen App.
  • Flatrate: Ein fester Pauschalpreis für die Platzierung über einen definierten Zeitraum (z. B. ein Monat).

Welches Modell eignet sich für kleine Unternehmen?

Für kleine Unternehmen mit begrenztem Budget ist oft das CPC-Modell (z. B. Google Ads) der beste Einstieg. Es bietet volle Kostenkontrolle und stellt sicher, dass Budget nur dann verbraucht wird, wenn potenzielle Kunden tatsächlich Interesse zeigen. Sobald die Website gut konvertiert, kann auf CPA-Modelle umgestellt werden, um die Rentabilität weiter zu optimieren.

letzte Aktualisierung: 7. Januar 2026

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