Onlinemarketing entwickelt sich rasant – und mit ihm die Fachsprache. Ob SEO, SEA, Conversion Rate, Retargeting oder Marketing Automation: Wer im digitalen Marketing erfolgreich arbeiten möchte, muss die wichtigsten Begriffe kennen und verstehen.
Dieses Onlinemarketing-Lexikon bietet Ihnen klare und verständliche Definitionen zu über 270 Fachbegriffen aus allen Bereichen des Onlinemarketings – von A wie A/B-Test bis Z wie Zielgruppe. Ob Sie Einsteiger sind, der die Grundlagen der Online-Werbung verstehen möchte, oder Profi, der einen schnellen Nachschlage-Bedarf hat: Hier finden Sie präzise Erklärungen ohne unnötiges Fachchinesisch.
Das Glossar deckt alle zentralen Disziplinen ab: Suchmaschinenoptimierung (SEO), Suchmaschinenwerbung (SEA), Usability, Social-Media-Marketing, E-Mail-Marketing, Affiliate-Marketing, Display-Werbung, Web-Analyse und viele mehr. Alle Begriffe werden praxisnah erklärt und regelmäßig aktualisiert – damit Sie immer auf dem neuesten Stand bleiben.
Nutzen Sie die alphabetische Navigation oder die Suche, um den gesuchten Begriff schnell zu finden.
Konversionsphasen sind Abschnitte in einem Konversionsprozess, die eine Person durchläuft, bevor sie etwas kauft, bestellt, nutzt, abonniert, etc.
Künstliche Intelligenz (KI) ist ein Sammelbegriff für Systeme, die menschliche Intelligenz simulieren können.
Eine Landing Page – auf Deutsch auch „Landeseite" genannt – ist die Webseite, auf der ein Besucher „landet", nachdem er auf einen Link geklickt hat. Dieser Link kann Teil einer Suchanzeige, eines Banners, einer E-Mail-Kampagne, eines Social-Media-Posts oder eines organischen Suchergebnisses sein.
Ein Lastenheft wird auch Anforderungskatalog genannt. Das Lastenheft beschreibt alle Anforderungen an ein Produkt bzw. eine Leistung. In der Angebotsphase senden Auftraggeber ein Lastenheft an potenzielle Auftragnehmer, um vergleichbare Angebote zu erhalten.
Der Begriff Lead (engl. to lead = führen) bezeichnet im Onlinemarketing einen neuen Kontakt, der über eine Onlinemarketingmaßnahme gewonnen wurde.
Lead Generation – auf Deutsch Leadgenerierung – bezeichnet im Onlinemarketing alle Maßnahmen, die darauf abzielen, neue Kontakte zu potenziellen Kunden zu gewinnen.
Lead Management umfasst alle Maßnahmen und Prozesse, die ein Unternehmen einsetzt, um aus anonymen Interessenten qualifizierte Kontakte und schließlich zahlende Kunden zu machen. Der Begriff leitet sich vom englischen „to lead" (führen) ab und beschreibt treffend das Kernprinzip: Interessenten werden aktiv durch den Kaufprozess geführt – vom ersten Kontakt bis zur Conversion.
Lead Nurturing – vom englischen „to nurture" (pflegen, fördern, entwickeln) – bezeichnet alle Maßnahmen, mit denen ein Unternehmen Interessenten zum richtigen Zeitpunkt mit relevanten Inhalten anspricht, um sie Schritt für Schritt durch den Kaufprozess zu begleiten und ihre Kaufbereitschaft zu steigern.
Lead Scoring – vom englischen „to score" (bewerten, bepunkten) – ist ein Verfahren zur systematischen Bewertung von Leads im Rahmen des Lead Managements. Ziel ist es, einzuschätzen, wie wertvoll ein einzelner Lead ist und wie hoch seine Kaufbereitschaft zum aktuellen Zeitpunkt ist.
Webseiten- und Shopbetreiber können ihren Besuchern mit dem Levenshtein-Algorithmus die fehlertolerante Suche und damit einen wichtigen Service bieten.
Lieferantensuchmaschinen wie sind spezialisierte Suchmaschinen, die sich auf die Anbieterrecherche im B2B (Business-to-Business) spezialisiert haben. Sie sind eine wichtige Anlaufstelle für Personen, die im Internet geschäftlich nach Anbietern von Produkten oder Dienstleistungen suchen. Weil ausschließlich relevante Treffer angezeigt werden, sparen die Nutzer von Lieferantensuchmaschinen wertvolle Zeit.
Link Building – auf Deutsch Linkaufbau – bezeichnet alle Maßnahmen, die darauf abzielen, externe Verlinkungen (Backlinks) auf die eigene Website zu gewinnen. Diese eingehenden Links von anderen Websites sind ein zentraler Rankingfaktor in der Suchmaschinenoptimierung (SEO).
Linkfarmen sind Netzwerke von Websites, die ausschließlich zu dem Zweck erstellt oder betrieben werden, gegenseitig aufeinander zu verlinken und damit künstlich eine hohe Linkpopularität zu erzeugen.
Der Begriff setzt sich zusammen aus Link (dt. Verknüpfung) und Juice (dt. Saft) und bezeichnet sämtliche Eigenschaften, die mit einem Link von einer Webseite zu einer anderen übertragen werden.
Maßstab für die Anzahl und Qualität von externen Verlinkungen auf eine Website im Internet.
Local SEO bezeichnet alle Maßnahmen der Suchmaschinenoptimierung, die darauf abzielen, in den lokalen Suchergebnissen einer Suchmaschine möglichst gut zu ranken.
Logfile wird die Datei genannt, mit der ein Internet-Server alle Zugriffe auf die bei ihm registrierten Homepages protokolliert. Dadurch lassen sich Rückschlüsse ziehen, wie häufig eine Homepage besucht wird und welche Inhalte einer Website genutzt werden.
Lokale Suchmaschinen sind Suchmaschinen, die lediglich die Inhalte auf einem bestimmten Server indexieren. Weiter wird diese Bezeichnung auch für Suchmaschinen und Verzeichnisse genutzt, die auf die ortsbezogene Recherche nach Personen, Unternehmen oder anderen regionalen Informationen spezialisiert sind.
Der Long Tail (dt. langer Schweif) bezeichnet im Onlinemarketing die Menge der spezifischen, wenig gesuchten Begriffe und Phrasen, über die Nutzer zu einer Website gelangen – im Gegensatz zu den wenigen, stark umkämpften und häufig gesuchten Head Keywords.
Mit Marketing Automation sind Software-Plattformen gemeint, die aus den Funktionen Datenbank, Web-Controlling, Kommunikation, Workflows und CRM-Synchronisation bestehen. Damit können Marketingkampagnen effizient geplant und umgesetzt werden. Außerdem können Unternehmen damit messen, welchen Erfolg die einzelnen Marketingmaßnahmen haben.
Medie Queries sind dafür zuständig, die spezifischen Eigenschaften eines Ausgabemediums / Displays abzufragen. So wird jedem Gerät das genau passende Stylesheet zugeordnet und die Webseite wird damit immer optimal angezeigt.
Der Merchant (dt. Verkäufer, Händler) – auch als Advertiser bezeichnet – ist einer der drei zentralen Akteure im Affiliate-Marketing. Als Anbieter von Produkten oder Dienstleistungen stellt er das Affiliate-Programm bereit, über das externe Partner – die sogenannten Affiliates oder Publisher – seine Angebote bewerben.
Eine Metasuchmaschine leitet die Suchanfrage an mehrere "normale" Suchmaschinen weiter, sammelt die gefundenen Daten und stellt sie gebündelt dar. So kann eine große Bandbreite an Ergebnissen bereitgestellt werden.
Microblogging bezeichnet eine Form des Bloggens, bei der Nutzer sehr kurze Inhalte veröffentlichen – typischerweise kurze Textnachrichten, aber auch Bilder, Links, Videos oder kurze Audiosequenzen.
Eine Microsite ist eine kleine Website, die unabhängig von einer Unternehmenswebsite arbeitet. Sie hat eine sehr geringe Navigationstiefe und behandelt meist nur ein Thema.
Mobile Endgeräte sind tragbare Kommunikationsgeräte, die ortsungebunden zur Sprach- und Datenkommunikation eingesetzt werden können, z. B. Mobiltelefone, Smartphones, Netbooks, Notebooks oder Tablets.
Mobile First bezeichnet einen neuen Denkansatz im Webdesign, bei dem die Darstellung auf mobilen Endgeräten die höchste Priorität bei der Webentwicklung einer Website besitzen soll.
Bezeichnung für Marketing-Maßnahmen, die über mobile Endgeräte, beispielsweise Smartphones, Tablets oder Mobiltelefone, abgewickelt werden.
Mobiles Internet bezeichnet die Internetnutzung auf Mobilen Endgeräten wie Laptops, Smartphones oder Tablets, unabhängig davon, ob sich der Nutzer über eine W-LAN-Verbindung, über UMTS (Universal Mobile Telecommunications System), GPRS (General Packet Radio Service) oder LTE (Long Term Evolution) einloggt.
Multichannel-Marketing wird auch Multikanalstrategie genannt und bezeichnet die Kommunikations- und Vertriebsstrategie von Unternehmen, Personen aus der Zeilgruppe über unterschiedliche Kommunikations- und Vertreibsmaßnahmen zu erreichen.