Onlinemarketing entwickelt sich rasant – und mit ihm die Fachsprache. Ob SEO, SEA, Conversion Rate, Retargeting oder Marketing Automation: Wer im digitalen Marketing erfolgreich arbeiten möchte, muss die wichtigsten Begriffe kennen und verstehen.
Dieses Onlinemarketing-Lexikon bietet Ihnen klare und verständliche Definitionen zu über 270 Fachbegriffen aus allen Bereichen des Onlinemarketings – von A wie A/B-Test bis Z wie Zielgruppe. Ob Sie Einsteiger sind, der die Grundlagen der Online-Werbung verstehen möchte, oder Profi, der einen schnellen Nachschlage-Bedarf hat: Hier finden Sie präzise Erklärungen ohne unnötiges Fachchinesisch.
Das Glossar deckt alle zentralen Disziplinen ab: Suchmaschinenoptimierung (SEO), Suchmaschinenwerbung (SEA), Usability, Social-Media-Marketing, E-Mail-Marketing, Affiliate-Marketing, Display-Werbung, Web-Analyse und viele mehr. Alle Begriffe werden praxisnah erklärt und regelmäßig aktualisiert – damit Sie immer auf dem neuesten Stand bleiben.
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Der Begriff Multipart wird im E-Mail-Marketing für E-Mails genutzt, die im HTML- und Text-Format erstellt und versendet werden. Je nachdem, welche Format-Einstellung der Empfänger in seinem E-Mail-Programms vorgenommen hat, wird die E-Mail dann im entsprechenden Format angezeigt.
Wird beim A/B-Test auf einer Website nur ein Element wie z. B. ein Bild verändert und getestet, erfolgt beim Multivariaten Test hingegen eine Ausweitung auf mehrere Elemente. Diese werden zur selben Zeit und in verschiedenen Ausprägungen getestet.
Unter Netiquette (engl. net = Netz und etiquette = Etikette) werden die Benimmregeln für das Verhalten im Internet verstanden. Durch Social Media ist die Netiquette wieder aktuell geworden.
Nofollow (engl. no = nicht, engl. follow = folgen) ist ein so genanntes Mikroformat, das einer Verlinkung im HTML-Code hinzugefügt werden kann.
Mit einem Nutzertagebuch werden grundlegende Daten über eine Zielgruppe oder den Umgang mit einem Produkt / einer Anwendung gewonnen. Dabei dokumentieren die Studienteilnehmer ihr Verhalten über einen längeren Zeitraum hinweg in einem Tagebuch.
Unter Off-Page-Optimierung (engl. off site = außerhalb) versteht man bei der Suchmaschinenoptimierung (SEO) alle Maßnahmen, die auf anderen Websites Einfluss auf das Ranking einer Webseite in allgemeinen Suchmaschinen nehmen.
Unter On-Page-Optimierung (engl. on the page = auf der Seite) versteht man bei der Suchmaschinenoptimierung (SEO) alle Maßnahmen, die auf einer Webseite unternommen werden, um das Ranking in allgemeinen Suchmaschinen zu steigen.
Unter One-to-One-Marketing (dt. Eins-zu-Eins-Marketing) versteht man die gezielte und persönliche Ansprache von Kunden. Dies können sowohl einzelne Personen (Business-to-Consumer) als auch Unternehmen (Business-to-Business) sein.
Reputation bezeichnet den Ruf von Marken, Unternehmen, Produkten, Dienstleistungen oder auch Personen. Das Online Reputation Management beinhaltet Strategie, Beobachtung und Maßnahmen zum Aufbau und zur Pflege der Reputation.
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (engl. public relations) ermöglicht es Unternehmen ihr Angebot außerhalb von Werbemaßnahmen bekannt zu machen und ihre Darstellung (engl. image) in der Öffentlichkeit positiv zu unterstützen.
Der Online-Vermarkterkreis (OVK) ist das zentrale Gremium der deutschen Online-Vermarkter. Hier haben sich unter dem Dach des Bundesverbands Digitale Wirtschaft e. V. 21 der größten deutschen Online-Vermarkter zusammengeschlossen, um der Bedeutung ...
Beim Onlinemarketing wird das Marketing in Onlinemedien umgesetzt (Online + Marketing = Onlinemarketing). Dabei liegt der zentrale Fokus des Onlinemarketings häufig auf der Kommunikationspolitik.
Zu den wichtigsten Maßnahmen im Onlinemarketing zählen die Unternehmenswebsite als zentrale Anlaufstelle, das Suchmaschinenmarketing, Display-Marketing, E-Mail-Marketing, Affiliate-Marketing, die Online-PR samt Social-Media-Marketing sowie in der jüngsten Zeit auch Mobile-Marketing.
Ein Onlinevideo ist ein Film, der in digitalisierter Form auf einer Webseite abgespielt und angesehen werden kann. Über Suchmaschinen, Videoplattformen und soziale Netzwerke können Online-Videos eine immense Reichweite erhalten.
Eine Onsite-Befragung ist eine Form der Online-Befragung und wird bei der Messung und Verbesserung der Usability eingesetzt.
Bezeichnung für Software-Lizenzen, deren Quelltext öffentlich zugänglich ist. Diese Software darf jeder nach Belieben nutzen, bearbeiten, verbreiten und kopieren.
Anmeldeverfahren im Onlinemarketing, bei dem der Internet-Nutzer einer Option aktiv zustimmen muss.
Der Begriff „Opt-out“ bezeichnet ein Verfahren, bei dem eine Person der Nutzung ihrer Daten, dem Erhalt von Informationen oder einer bestimmten Verarbeitung aktiv widersprechen muss. Anders als beim sogenannten Opt-in, bei dem eine ausdrückliche Zustimmung erforderlich ist, gilt beim Opt-out eine Einwilligung zunächst als gegeben, solange kein Widerspruch erfolgt.
Die Orientation bezeichnet die Ausrichtung eines Gerätes.
Page Impressions (dt. Seitenansichten) bezeichnet gemäß IVW-Definition den Abruf einer Webseite eines Angebotes durch einen Besucher. Dabei werden nur Zugriffe auf ganze Seiten gezählt, während einzelne Grafiken und einzelne Frames und iFrames ignoriert werden.
Der PageRank (engl. page = Seite; engl. rank = Rang) ist die Grundlage, auf der Google die Popularität von Webseiten bemisst und wird als Wert zwischen 0 und 10 angegeben.
Hierbei wird in einem Online-Access-Panel die gewünschte Zielgruppe abgebildet und anhand eines Online-Fragebogens befragt. Möglich sind hier beispielsweise Anforderungs-, Zufriedenheits- und Benchmarkinganalysen.
Pay per Click (PPC) ist ein Abrechnungsmodell im Online-Marketing, bei dem Werbetreibende nur dann zahlen, wenn ein Nutzer tatsächlich auf eine geschaltete Anzeige klickt. Im Gegensatz zu Modellen, die auf Sichtkontakten basieren, entstehen beim PPC-Modell Kosten ausschließlich durch konkrete Interaktionen. PPC wird vor allem im Bereich der Suchmaschinenwerbung und im Social-Media-Marketing eingesetzt.
Pay per Install ist eine Abrechnungsmethode im Onlinemarketing. Hier entstehen für den Werbenden nur dann Kosten, wenn die Software, die er bewirbt, von einem Nutzer installiert wird. Bevorzugt wird diese Abrechnungsmethode beim Affiliate-Marketing eingesetzt. Beispiele für die Abrechnung über Pay per Install sind die Installation von Demoversionen.
Pay per Lead (PPL) ist ein leistungsbasiertes Abrechnungsmodell im Online-Marketing, bei dem Werbetreibende nur dann zahlen, wenn ein qualifizierter Kontakt – ein sogenannter Lead – generiert wurde.
Pay per Link ist eine Abrechnungsmethode im Onlinemarketing. Hier entstehen für den Werbenden nur dann Kosten, wenn eine Websitebetreiber einen Link auf eine Website des Werbenden eingerichtet hat. Bevorzugt wird diese Abrechnungsmethode beim Affiliate-Marketing und bei der Suchmaschinenoptimierung eingesetzt.
Pay per Sale (PPS) beziehungsweise Pay per Order (PPO) sind leistungsbasierte Abrechnungsmodelle im Onlinemarketing, bei denen Werbetreibende nur dann eine Provision zahlen, wenn durch eine Marketingmaßnahme ein tatsächlicher Verkauf oder eine Bestellung zustande kommt.
Pay per SignUp (PPSU) ist ein performancebasiertes Abrechnungsmodell im Onlinemarketing, bei dem eine Vergütung ausschließlich dann erfolgt, wenn sich ein Nutzer erfolgreich registriert oder anmeldet.
Pay per View (PPV) ist ein Abrechnungsmodell, bei dem für das einzelne Ansehen eines Inhalts oder einer Werbeeinblendung bezahlt wird. Der Begriff wird in zwei unterschiedlichen Kontexten verwendet: zum einen im Bereich digitaler Werbung, zum anderen bei kostenpflichtigen Medieninhalten wie Live-Übertragungen oder Streaming-Events. In beiden Fällen steht die tatsächliche Sichtung im Mittelpunkt der Vergütung.
Wer Produkte im Internet anbietet, muss die Abwicklung der Zahlungsprozesse (engl. payment = Zahlung) sicherstellen.