CRM-Targeting (auch Customer Targeting genannt) bezeichnet eine Strategie im Onlinemarketing, bei der Informationen aus dem eigenen Customer-Relationship-Management-System (CRM) genutzt werden, um Werbemaßnahmen exakt auf bestehende Kontakte zuzuschneiden. Anstatt sich auf vage soziodemografische Merkmale oder allgemeine Interessen zu verlassen, basiert dieser Ansatz auf realen Transaktionsdaten, dem bisherigen Kaufverhalten und der tatsächlichen Historie eines Kunden.
Der Prozess beginnt im heimischen CRM-System, wo Daten wie E-Mail-Adressen oder Telefonnummern gespeichert sind. Diese Daten werden in anonymisierter Form (gehasht) an Werbeplattformen wie Google Ads, Facebook oder LinkedIn übermittelt. Die Plattform gleicht diese anonymen Signaturen mit ihren eigenen Nutzerprofilen ab. Bei einer Übereinstimmung kann der Werbetreibende diesen spezifischen Nutzer gezielt mit Anzeigen ansprechen, während er auf der jeweiligen Plattform surft.
CRM-Targeting ist eines der mächtigsten Werkzeuge für das Performance-Marketing, da es Streuverluste drastisch minimiert:
Je nach Zielsetzung ergeben sich unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten:
Da es sich um personenbezogene Daten handelt, ist CRM-Targeting in der EU strengen Regeln unterworfen. Ein Unternehmen darf diese Daten nur nutzen, wenn eine explizite Einwilligung des Nutzers (Opt-in) vorliegt und die Datenübertragung durch kryptografische Verfahren (Hashing) geschützt ist.
Zusammenfassend ermöglicht CRM-Targeting eine hocheffektive Kommunikation entlang der gesamten Customer Journey, indem es die wertvollste Ressource eines Unternehmens nutzt: das Wissen über die eigenen Kunden.
CRM-Targeting ist eine Marketingstrategie, bei der Daten aus dem eigenen Customer-Relationship-Management-System genutzt werden, um Werbeanzeigen präzise an bestehende Kunden oder bekannte Interessenten auszuspielen. Statt anonyme Nutzergruppen anzusprechen, basiert die Werbung hier auf realen Kaufhistorien, Interessen und dem bisherigen Interaktionsverhalten.
Der Prozess erfolgt meist über ein sogenanntes Identity Matching:
CRM-Targeting bietet drei entscheidende Hebel:
Da Third-Party-Cookies im Jahr 2026 kaum noch eine Rolle spielen, gewinnen First-Party-Daten (Daten, die das Unternehmen selbst besitzt) massiv an Wert. CRM-Targeting ist unabhängig von Browser-Einstellungen und Cookies, da es auf stabilen Merkmalen wie Logins oder E-Mail-IDs basiert. Es ist somit die sicherste Methode für nachhaltiges Performance-Marketing.
Ja, sofern die DSGVO-Vorgaben eingehalten werden. Entscheidend ist, dass der Nutzer beim Sammeln der Daten explizit in die Nutzung seiner Daten für Werbezwecke eingewilligt hat (Marketing-Opt-in). Zudem müssen die Daten vor dem Transfer zu Werbenetzwerken unumkehrbar verschlüsselt (Hashing) werden, damit keine Klardaten übertragen werden.
letzte Aktualisierung: 10. Januar 2026